Dipl.-Ing. Jürgen Maier Gebäude-Energieberatung

unabhängige Gebäude-Energieberatung
in der Region Hannover

allgemein

Mit der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2007 wurde der Energieausweis für Gebäude im Bestand eingeführt. Potentielle Mieter und Käufer von Gebäuden können sich einen Energieausweis vorlegen lassen, der die wärmetechnische Qualität des Hauses dokumentiert.
Der Energiebedarf bzw. -verbrauch soll damit zu einem Kriterium der Miet- oder Kaufentscheidung werden.

Der Energieausweis kann als Bedarfs- oder als Verbrauchs- Ausweis ausgestellt werden, abhängig vom Alter des Gebäudes, des Sanierungszustandes und der Anzahl der Wohneinheiten.

Selbstverständlich können auch beide Angaben kombiniert werden, um so dem Interessenten ein möglichst breit gefächertes Informationsangebot zu bieten.

Der Energieausweis wurde stufenweise ab 2008 für Wohngebäude verpflichtend, für Nicht-Wohngebäude gilt die entsprechende Regelung ab 1. Juli 2009.

Zum 1.Mai 2014 wurde mit der entsprechenden Novellierung der Energieeinsparverordnung das Konzept des Energieausweises überarbeitet und u.a. die Einordnung der Ergebnisse in Effizienzklassen eingeführt.
Übersicht der gesetzlichen Regelungen:
Verpflichtung ab: 01.07.2008 für alle Wohngebäude bis Baujahr 1965
  01.01.2009 für sonstige Wohngebäude
  01.07.2009 für alle Nicht-Wohngebäude
Grundsätzlich besteht eine freie Wahl zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis. Als Ausnahme gilt:

Pflicht für den Bedarfsausweis für alle Wohngebäude mit bis zu 4 Wohnungen, die nicht der Wärmeschutzverordnung 1977 entsprechen
Gültigkeit: 10 Jahre ab Ausstellungsdatum  
Musterseiten: (zum Vergrößern anklicken!)